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("Nelli
ist nicht getötet worden. Sie ist nach ... in Herdorf gekommen.
Dort hat sie es gut. / Eingetragen am 19.2.1927").
 1928
beginnt ein anderes, ein "Ereignis-Tagebuch", das viel
mehr vom bildnerischen als vom schriftlichen Ausdrucksinteresse
bestimmt scheint. Es zeigt Fotos von einer Reise in den Schwarzwald
mit dem Vater 1927, vom Menuett-Tanz mit Hilde, der um fast vier
Jahre älteren Schwester (links im Bild), - von Wanderungen
(zum Stegskopf) und von Abenden mit Freunden im Elternhaus. Oder
von Theaterbesuchen (Schiller, Maria Stuart) und Konzerten, von
der Einweihung der Jugendherberge Freusburg am 7. Oktober 1928 ("Severing
war oben und hat eine Rede gehalten"). Oder auch: "Faustballspielen
mit Herrn Fluhr im Sommer 1928" (ganz rechts im Bild LD).
 Die
Einträge sind nicht sehr zahlreich - zwischen dem 'programmatischen'
zu ihrem 14. (Die aktuellen Lektüren: "Die Insel des Friedens",
"Die heilige Insel") und dem backfischhaften zu ihrem
15. Geburtstag liegen kaum ein Dutzend Seiten. "Im weißen
Röss'l", "Minna von Barnhelm", "Volkstanz
auf der Freusburg", "Schulausflug an die Lahn", "Schützenfest",
"Radtour mit Hilde im Westerwald", "Fiesko",
"Dover-Calais" (Eine Komödie). Die Pubertät
bringt Leben, die Kultur schlägt ein.
Gleichzeitig
entwickelt LD, in und neben der Schule, eine Freude an 'kleinen
Bildchen', Bleistiftkrizelleien, Bildchen mit Tusche und (Aquarell-)Farben,
der Kopf ihrer Freundin Waltraut Busch.
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