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Über
ein paar Jahre hin schafft die 'Käthe-Ruppel-Schülerin'
ihre Kopf- und Landschafts- studien. Das ein oder andere Stück
wird damals verkauft oder verschenkt.
Ein paar Versuche in Öl fehlen hier ganz. Zu einer Ausstellung
kommt es nicht. Paul Schlüpmann (der in der väterlichen
Schreinerei das Handwerk gelernt (und sein Teil der Möbel im
Haus tischlert) baut eine Reihe von Rahmen. 1943 mobilisiert die
Diktatur den zweiundvierzigjährigen (und 1944 zum 'Westwallbau'
den 59 jährigen Schwiegervater), ab Ende 1943 ist er rangloser
Soldat im Osten, in einer Nachschubeinheit, seit Anfang 1945 Gefangener
(bei Odessa, von wo Ende 1945 die erste Nachricht kommen sollte).
Er wird Ende 1946 wieder zu Hause sein. Eberhard Dinkelacker kommt
24-jährig Anfang 1945 im Krieg um. Die Befreiung vom Hitlerjoch
bringt eine materielle Notzeit mit sich, aber auch die Wiederaufnahme
des Berufs für Alfred Dinkelacker. Er erfährt allerdings
(hätte es anders sein können?), daß seine politischen
und pädagogischen Überzeugungen jetzt nicht mehr, vielleicht
eher weniger Anklang finden als vor der Diktatur. LS's Zeichnen
und Malen ruht nie ganz, aber doch fast ganz. Wie es dann doch weitergeht,
steht auf einem anderen Blatt.
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